Wie effektiv ist Online-Campaigning wirklich und kann es als Wunderwaffe von Parteien im Wahlkampf eingesetzt werden? Dazu referierten Markus Berger-de Léon von den VZ-Netzwerken und Robert Heinrich von Bündnis 90/Die Grünen.
Berger-de Léon erzählte über die Online-Kampagnen, die studi-VZ und mein-VZ zum diesjährigen Bundestagswahlkampf durchführten. Wahlkampf online zu führen kann er jeder Partei nur empfehlen, da die Zielgruppe, die sich heute ausschließlich über das Internet über Politik informiert, nur noch über Social Networks zu erreichen ist. „Selbst die klassische E-Mail ist bei dieser Zielgruppe schon nicht mehr wichtig, Nachrichten über soziale Netzwerke sind das effektivere Mittel.“ Das Ziel ist es Wähler zu mobilisieren, einen Dialog zwischen Usern und Politikern zu schaffen und politische Inhalte auf neue, ansprechende Art zu vermitteln. Dies bekräftigte auch Robert Heinrich von den Grünen. Seine persönliche Erfahrung ist es, dass man die Perspektive eines Users einnehmen muss, um eine erfolgreiche Online-Wahlkampfkampagne zu konzipieren. Ganz wichtig ist es außerdem, die Bedürfnisse der Bevölkerung zu akzeptieren und die Inhalte einer Onlinekampagne auf diese auszurichten. Die Kampagnen sollten vor allem eines sein – authentisch.









