2nd National Harm Reduction Conference in Kathmandu

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25. August 2009 | 10:20 Uhr

Vom 24. bis 26. August findet in Kathmandu die zweite nationale Harm Reduction Konferenz statt. In Workshops und Vorträgen soll den Zuhörern näher gebracht werden, wie (Über)Lebenshilfe für Drogenkonsumenten geleistet werden kann.

Harm Reduction Conference in Kathmandu

Auch FAITH (friends affected and infected together in hands) haben einen Teil zur Konferenz beigetragen. Die 15-minütige Dokumentation “the other choice” über die Oral Substitution Therapy (OST) wurde dem Publikum gezeigt. Die OST ermöglicht Drogenkonsumenten, von einer Injizierung zu einer oralen Einnahme von Drogen zu wechseln.

Das Risiko einer HIV-Infizierung wird dadurch ebenso minimiert wie die Möglichkeit, eine durch Blut übertragbare Krankheit zu bekommen. Die Patienten werden dann mit Methadon oder Buprenorphin behandelt. “the other choice” zeigt Konsumenten bei ihrem erfolgreichen Weg in der Therapie, wichtige Entscheidungsträger der nepalesischen Gesellschaft und beteiligte Organisationen wie UNODC/UNDP und GTZ.

Drug-injecting user

Trotz der Implementierung von OST durch die nepalesische Regierung 2002 ist diese Art der Therapie noch immer nicht flächendeckend möglich. Lediglich in der Hauptstadt Kathmandu können Patienten individuell behandelt werden. “the other choice” wurde am Freitag zur besten Sendezeit auf Kantipur TV ausgestrahlt und feierte seine internationale Premiere bereits auf dem 9. International Congress On AIDS in Asia & The Pacific mit dem Titel “Empowering People – Strengthening Network” in Nusa Dua (Bali, Indonesien).

Mit der weiteren Veröffentlichung der Dokumentation und der daraus resultierenden Aufmerksamkeit versucht FAITH, notwendige Aufklärung und Prävention im Bereich HIV/AIDS zu betreiben. Dabei setzen die Mitarbeiter um Miraz Roshan Thakuri und Reena Lama auf einen engen Kontakt zu Drogenkonsumenten und den sozialen Einrichtungen in Nepal, die eine Vielzahl an Patienten betreuen – und dennoch vielen nicht weiterhelfen können. Etwa 70.000 der insgesamt 29 Millionen Nepalis sind nach offiziellen Angaben mit dem HI-Virus infiziert. Die Dunkelziffer liegt allerdings weit über den bislang veröffentlichten Zahlen. Die größten betroffenen Gruppen sind Saisonarbeiter in Indien, injizierende Drogenkonsumenten und Sexarbeiterinnen. Die Dunkelziffer

Noch fehlt eine schlüssige nationale Agenda, die die tief in der nepalesischen Gesellschaft verankerten Vorurteile effektiv bekämpfen und gleichzeitig die Situation der HIV-Infizierten erheblich verbessert. Vielleicht trägt “the other choice” und die erneut vorgestellte Oral Substitution Therapy zu einer Wende zum Besseren bei.

*Das Foto des Drogenkonsumenten wurde von Nabin Baral aufgenommen. Mehr von ihm und seinen Fotografien gibt es morgen auf Jindagi in Nepal.



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  • Alexander Dill: Da ich die Studie von Dr. Solte bereits 2006 sehen konnte, bevor er sie vergeblich Peer Steinbrück...
  • Donny: Ich frage mich, warum bestimmte privilegierte Amtsträger in Deutschland nicht die moralische Haltung besitzen...
  • Erlenbad: Die Seite www.wahllieder.de hat bei Google “Wahllieder” deutliche Spuren hinterlassen....
  • frankenfeld: Das ist echt zum Schlapplachen… Ist doch klar, dass ein Wahlkampf mit Inhalt gefüllt wird, und...

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