Wärmestau im Berliner Standort der Relant-Pharmacy. Vermutlich aufgrund menschlichen Versagens blieb unbemerkt, dass die Temperatur eines Kessels zu hoch war. Nach einem langsamen, dann immer schneller werdenden Druck- und Temperaturanstieg: Explosion! Deutlich wahrnehmbare, dichte Wolken steigen über dem Werksgelände auf. Drei Kilogramm der hochgiftigen Substanz TCDD, welche 10 mal gefährlicher als Zyankali ist, wurde freigesetzt. Die sich ausbreitende Giftwolke treibt in nordöstliche Richtung, verseucht ein sechs Quadratkilometer großes, dicht bevölkertes Gebiet…
Hektik bricht aus. Unaufhörlich klingeln die Telefone: die Regierung gibt Anweisungen, verängstigte Bewohner werden beruhigt. Mitarbeiter hetzen durch das Gebäude, bald soll eine Pressekonferenz stattfinden…
Das Team des Berliner Büro für Kommunikation „PJ“ schlüpft heute in die Rolle von Medien, Behörden, Mitarbeitern und Kunden. Durch ihre schauspielerischen Leistungen liefern sie eine Krisensimulation wie sie besser nicht sein könnte: realitätsnah und beängstigend.
Während die Mitglieder des Krisenstabes den Leiter bei der Beurteilung der Lage beraten, Entscheidungen vorbereiten und die Ausführung koordinieren und überwachen, wird den Teilnehmern besonders deutlich: Eine konstante Medien- und Öffentlichkeitsarbeit ist in einer Krise Gold wert. Und wie groß die Bedeutung eines erfolgreichen Krisenmanagements und einer gute Krisenkommunikation ist.














