Die Welt erstickt in Skandalen, Pannen und besonders vielen Pleiten. Wir alle sind alltäglich von Millionen von Nachrichten umzingelt. Weltweit erfassen wir uns selbst, ja werden wir alle in Netzen erfast, kontrolliert und manipuliert. Hierbei offenbart sich, dass die Eine Welt sich offenbar in immer zunehmende dezentralisierte Netze einerseits aufzuteilen vermag, obwohl anderseits uns allen klar sein muss, dass wir als Weltgemeinschaft nur im Sinne einen zentralisierten Netzes auch gegenseitig Verantwortung ermessen und für einander tragen können.
In allen Erteilen sitzen Akademiker an Hochschulen und Universitäten, die den Versuch unternehmen, eine bessere Lebensführung zu führen, und sich gleichzeitig mit ihrer eigenen Arbeit ein gutes eigenes Leben selbst zu ermöglichen. Alle reden von Freiheit und Nächstenliebe. Selbst über den heiligen und weniger heiligen Krieg wird gesprochen, als ginge es letztendlich nur um Friede. Alles ist denkbar, und mit Geld auch machbar.
Doch wir alle wissen, wie trügerisch unser gemeinsames und auch individuelles Leben ist. Obwohl wir uns jeden Tag im Meer der großen Ideale und gegenseitigen Versprechungen baden, erkennen wir jeden Tag, wie gleichzeitig auf tragische Art und Weise die lieben Mitmenschen einerseits ihr Glück in großen Schaufeln mit sich forttragen, jedoch zur gleichen Minute eine wesentlich höhere Anzahl an Mitmenschen in bitterer Armut verzweifelt verelenden. Obdachlosigkeit ist heute das Signum des Fortschritt, und mit Geld ist offenbar nicht alles wirklich in diesem speziellen Falle zu machen. Wahrlich, keiner vermag wohl die Ursachen der Armut und des Reichtum ganzheitlich zu erfassen. Und doch kann gesagt werden, dass gerade in den Hochschulen und an den Universitäten Menschen sich bemühen, dem Wesen und dem Ursprung des Geldes auf der Spur zu bleiben. Begründungen dieses zu tun, sind so zahlreich, wie es Menschen auf unserem Planeten gibt. Allen ist gemeinsam, dass aus der Innenansicht Geld nicht nur uns alle beunruhigt, sondern auch nicht glücklich macht. Doch alle wollen es haben – und am besten ganz viel für sich selbst. Alles wird ökonomisch vermessen und gewertet, wobei der Wert als Begriff an immer obszönere Ufer des Egoismus gelangt. Die Damen und Herren Anwälte und jene Mitwirkende der Jurisprudenz lachen sich ins Fäustchen und füllen sich die eigenen Taschen. Wenn es eng wird, finden sich immer gute Gründe, einst gesagtes und gesetzlich Beschlossenes durch autoritär angesagtes und gesetzlich erwirktes zu Bewirkendes zu ersetzen. Auch hier tobt der Geist des Kapitalismus sich wahrlich aus, und allesamt laufen wir im Kreis irritiert herum. Wo geht es lang? Woraus entsteht der Mangel in den unzähligen politischen Absichtserklärungen?
Welche Rolle spielt das Geld in unserer Einen Welt? Welche Bedeutung kommen den Banken zu, wo wir alle unser ach so geliebtes Geld hintragen? Noch spannender ist die Frage, was mit dem lieben Geld ist, was unserer lieben Mitmenschen da heimlich – und ohne uns Bescheid zu sagen – wegtragen? Wohin verschwindet eigentlich das ganze liebe Geld? Wieso schaffen es die einen, so viel Geld zu machen? Warum kriegen es immer weniger Menschen hin, es ihnen gleich zu tun? Verseucht die Idee der Aktie menschliches Denken? Erzwingt das Thema Armut einen Dialog, der in die falsche Richtung führt, oder umgekehrt, verursacht die Plakatierung von unermesslichen Reichtum letztendlich den Hass und die Niedertracht am Ende in uns alle? Was leisten die Geisteswissenschaften, und wie kommen wir zu einer Erneuerung innerhalb des gesamteinheitlichen wirtschaftlichen Denkens? Welchen Schabernack spielen die Statistiker mit uns, die ja alles ohnehin besser wissen (sollten)? Welche Macht haben am Ende die Worte, und wie steht es um unser individuelles politisches Denken, wenn es denn ums liebe Geld geht?
Weltweit und nahezu in jeder Minute belaborieren Globalisierungslogiker die Tragödie des Menschseins. Klare Antworten bleiben aus. Jeder weiß es offenbar besser (wenn er sich in einem Arbeitskreis unter sogenannten gleichgeschalteten Gesinnungsgenossen befindet), und wenn es bereits passiert ist. Sind wir am Ende alle dümmer?
Die Weltrisikogesellschaft ist zu keinem Zeitpunkt kalkulierbar. Was Menschen allerorts erfinden und sich ausdenken, kann zu keinem Zeitpunkt an einer zentralen Stelle erfasst werden. Die Unwägbarkeit des >>mit den Menschen sein<< ist die Konstante im Menschsein. Wir alle sind auf immer und ewig von einander abhängig. Selbst die Reichen unter uns wären nichts ohne die Armen, und umgekehrt. Das Weltfinanzsystem hat selbst die Ehrenhaften unter uns unter seiner Knute. Da helfen auch keine Anerkennungspreise, die methodisch zur Selbstentschuldigung unter uns verliehen und beliehen werden. Keiner entkommt mehr dem Spiel um Leben und Tod. Wir alle sitzen im Casino und bangen um unsere Existenz. Die einen ganz locker und entspannt, doch die Mehrzahl zunehmend nervöser werdend. Die Politiker Denken, und das jeden Tag – etwas Neues sich aus!
In den stillen Kammern der Universitäten brüten Mitwisser an Strategien, wie wir alle aus dem Schlamassel herauskommen. Man wirft jenen Mitwisser auch immer öfter vor, dass sie am Ende alle nur an sich selbst dabei denken! Was ist dran an dem Vorwurf? Wie kommt es, das eben die Wenigen ganz viel haben, und die Mehrzahl offenbar immer weniger? Oder erliegen wir am Ende einer strategischen Täuschung? Was bedeutet es, wenn einerseits Milliarden in die vermeintliche Unsicherheit unseres Netzwerkes Menschseins von irgendwem investiert werden, jedoch dann ganz urplötzlich ein ganz cleverer daherkommen kann, und uns alle aus dem Traum des sicheren Bankkonto reißen kann? Was bedeuten in unserer Zeit Begriff wie Information und Sicherheit? Welches Denken steckt da in all den Milliarden Schädeln, wenn es um unser liebes Geld geht?
Hier und da machen sich Menschen auf, und versuchen im Chaos Menschsein einen Ausweg zu finden. Wenn sie beginnen zu denken, müssen sie irgendwo anfangen. Aller Anfang ist schwer. Originell sind die wenigsten Gedanken, so wie die hier geäußerten Anmerkungen! Die Mehrzahl der Mitdenker muss sich schon biologisch bedingt darauf berufen >>was andere gesagt haben<<; hier kommt ein weiteres Risiko ins Spiel des Lebens: Vieles beruht auf Irrtum der einer Interpretation eigener Meinung wesentlich ist. Doch keiner will es zugeben, bzw. unter Akademiker herrscht dann die Eitelkeit. Außerdem sollte zugegeben werden, dass alles auch letztendlich ein Geschäft ist, und über dessen Natur sich wahre Märchen erzählen lassen. Auch und gerade auf der akademischen Bühne. Es gibt wie überall Hauptdarsteller, Nebenrollen, die Technik und das Bodenpersonal. Ganz zu schweigen von den Zulieferern und ja, fast vergessen, das nach Erleuchtung sich sehnende Publikum. Ohne die wäre Menschsein halb so lustig.
Damit alles der Nachwelt erhalten bleibt, bzw. die ökonomische Maschinerie auch kräftig geschmiert laufen kann, erfand einer zu allem Überfluss das Buch in golden Buchstaben, bzw. jene Interfaces, die alles im unkontrollierbaren virtuellen Raum der Ewigkeit mit dem allzeit bereiten Knopf „Löschen“ in die Versenkung – also die wütenden Vergangenheit – verschwinden lassen kann.
Das Weltfinanzsystem hat auch die Gedanken unter Kontrolle!
Dirk Solte aus dem schönen Städtchen Ulm hat nun auch endlich ein Buch in die Menge seiner Mitmenschen geworfen. Auch er hat sich daran gemacht, und im Laufe seiner wissenschaftlichen Laufbahn sich so seine Gedanken über das liebe Geld gemacht. Auch ihm ist, so ganz aus dem Bauch heraus etwas offenbar aufgestoßen. Jeden Tag erfuhr auch er, wie turbulent und unkontrollierbar die da draußen in der weiten Welt mit unserem Geld umgehen. Oder ist es am Ende Niemanden Geld? Sei es drum. An einem kleinen Forschungsinstitut hat er sich mit einigen seiner Mitwissenden heran gemacht, und mal das verfügbare Zahlenmaterial gesichtet. Damit beginnt der Ärger. In seinem Buch versucht er als sogenannter Wirtschaftswissenschaftler (was ist das?) darzulegen, wie mächtig und ohnmächtig zugleich die Zahlenspiele im ökonomischen Ein mal Eins sind, bzw. sein könnten. Es darf bezweifelt werden, ob er damit zum Ziel gelangt.
Denn sein Buch trägt den Titel: Weltfinanzsystem am Limit – Einblicke in den „Heiligen Gral“ der Globalisierung. Seit dem Aufkommen des mystischen Begriff Gral stecken wir alle auch in einer gedanklichen Falle. Keiner weiß am Ende was das ist, und was in ihm ist! Doch das ist eher ein Thema der Begriffsgeschichte. Solte hat mit Vorsatz dieses Wort gewählt, denn er muss ja in unserer Aufmerksamkeitsindustrie auch irgendwie zum Zuge kommen können. Damit die Welt da draußen sich auch seiner nun gedruckten Gedanken endlich zuwendet, hat Solte jene Kollegen finden können, die in dem sogenannten Geleitwort sich mal zu seiner Arbeit, und überhaupt zum Ärgernis Globalisierung kurz positioniert haben. Hierbei fällt dem aufmerksamen Leser auf, dass es sich aber leider nicht um wirklich unabhängige Geister, sondern um nette Kollegen und jenem spiritus rector handelt, der selbst ziemlich aktiv in Sachen Globalisierungslogik um diesen Planeten rast. Sei es drum.
Klar wird, dass dort Menschen Mitmenschen ansprechen wollen und sagen wollen: He liebe Leute wir machen irgend etwas falsch im Denken. Unser Miteinandersein birgt offenbar zunehmend Risiken und bittere Gefahren. Wir müssen, ja sollten alles doch noch mal hier und da genauer überdenken. Mehr noch, wir haben sorgfältiger darauf zu achten, wer mit wem sich hier was ausdenkt. Zur Sprache kommen viele Worte, deren Bedeutung selbst Bände sprechen. Solte hat für alle Fälle endlich mal auch ein Glossar seinen eigenst gewählten Darlegungen hinzugefügt. Wer nun glaubt, dass mit jenem Werk eine große Anzahl von Mitmenschen wahrlich begeistert werden, sollte folgendes zur Kenntnis nehmen. Entgegen allen Empfehlungen von Dritten, hat der Autor sein Werk in eigener Regie herausgebracht. Es wurde offenbar keine Mühe gemacht, jenes Buch in einem weltweit agierenden Verlag, und damit in dessen Apparat von Möglichkeiten zur Distribution zu bringen. Warum das so ist, kann ein anderes Thema sein. Das Buch kann nur über ein geschickt eingefädeltes Programm eigentlich im Meer der Information – und damit per Zufall – aufgefunden werden. Es ist kein weltweites Marketing möglich, wie es z.B. den Werken anderer Globalisierungslogiker möglich ist. Damit wird Sollte´s Buch nur eine kleine Auflage ermöglicht, aber wahrscheinlich wird er selbst eine größere Schnitte dabei für sich selbst machen.
Fakt ist, dass der Autor ja was zu sagen hat. Etwas was uns alle angeht, nämlich das Weltfinanzsystem! Solte und Kollegen haben zwar in mühsamer Arbeit jenes Material gesichtet, welches zu reflektieren versucht, was andere gesagt und über dieses Mysterium Welt – Finanz – System geschrieben haben. Aber letztendlich vermittelt sich da ein komplexes Thema nicht in Form eines spannenden Historienroman <<über den heiligen Gral<<, sondern der Leser erstickt an der Nüchternheit von nicht wirklich immer belegbarer Zahlen, und die demzufolge am Ende die allerwenigsten Leser nachvollziehen wollen. Also ist Solte nur ein Fachbuch wenn überhaupt gelungen. Und das ist sehr schade, denn seine Fähigkeiten als Vermittler komplexer Zusammenhänge ist zu wenig Mitmenschen bekannt. Auch wenn damit dem Autor eine breite Leserschaft verschlossen bleibt (falsches Medium und Eigenverlag) darf man darauf hoffen, dass besonders viele Menschen die sich in den heiligen Hallen (der Bank unseres Geldes) seiner Darstellung annehmen. Ob die AktivisteInnen innerhalb der Globalisierungslogiker dieses Werk ernst nehmen werden, wird sich zeigen.
Innerhalb der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten sollte Soltes Werk auf jeden Fall Pflichtlektüre werden. Denn es existieren zu wenig Werke dieser Art, die schonungslos die Macht der zahlbaren Worte darzulegen versuchen. An den einzelnen Hochschulen sollten sich im Rahmen von Seminaren Studenten der Betriebswirtschaft und des Bankenwesen mit dem Weltfinanzsystem konsequent auseinandersetzen, und hierbei auch das Werk von Solte berücksichtigen. Am Ende aber müssen die Darstellungen so wie sie Solte versucht hat zu adressieren, didaktisch noch besser vermittelt werden. Denn es sind die Mitmenschen auf der Straße und in den einzelnen Bürgerinitiativen, die in der Tat das System Weltfinanz begreifen und verstehen müssen. Und zwar genau in dem Moment wenn sie ihr Geld zur Bank tragen, bzw. sich privat im virtuellen Raum an dem Weltfinanzsystem bereichern. Hier herrscht viel Halbwissen und unzähliges Notwissen, ja streitbarer Egoismus vor. Solte lehnt es ab, sein Werk als Beispiel für einer Verschwörungstheorie zu interpretieren. Ihm geht es um das systemische Verständnis des Weltfinanzsystem. Das derzeitige Weltfinanzsystem ist aus der Sicht Solte´s nicht nachhaltig. Sollte beantwortet nicht wirklich was nun er mit dem inflationären Wort „Nachhaltigkeit“ verstanden wissen möchte. Überhaupt strotz sein Werk von einem gigantischen Haufen von Zahlen und nichts als Zahlen. Leser sind als Kenner der Finanzwirtschaft gefordert. Nicht die besorgte Gisela oder der zornige Heinz, die sich ehernamtlich im eigenen Kreis den Kopf über das Wohl und Wehe dieser Einen Welt zerbrechen, werden vom Autor angesprochen. Da hilft auch nichts, wenn ein mehr als fünfzigseitiger Anhang, und jenes Glossar dem Werk beigefügt ist. Jede Seite verlangt höchste Konzentration und Aufmerksamkeit.
Dieses Buch eröffnet im Rahmen eines am Ulmer Forschungsinstitut für anwendungsorientiertes Wissen (was immer das sein mag) ein Programm.
Zum Schluss sollte angemerkt sein, das auch dieses Buch neben inzwischen diversen anderen Titeln anderer Autoren, das eigentliche Programm ist. Dieses Programm bedeutet sich selbst durch die Aneinanderreihung der Worte: Global Marshall Plan Initiative. Über diesen sogenannten Plan wird noch zu sprechen sein. Hier und jetzt ist nur bedeutsam, dass die Mitwirkenden und besonders die speziellen Autoren und Fürsprecher jener Initiative offenbar zueigen machen, jenes kritisierte Weltfinanzsystem auch für sich selbst geschickt zu nutzen. Die als Berichte an die Global Marshall Plan Initiative im sogenannten Eigenverlag herausgegebenen Werke sind Instrumente des eigenen, zu Marketing ebnen diesem Plan. Ob und Inwieweit dieses angemessen ist, wird die Zukunft zeigen. Erst dann kann auch von einem Erfolg des Solte´schen Projektes gesprochen werden. Und weil wir alle eben nicht wirklich wissen, was die Zukunft uns Allen wirklich bringt, ist Bescheidenheit angesagt.
Wünschenswert bleibt, dass sich nunmehr wirklich qualifizierte und auch politisch und ideologisch unabhängige Kenner des Weltfinanzsystems daran machen, und im Detail Solte´s Analyse auf sachliche Richtigkeit und damit auch auf die Dringlichkeit der Thematik an sich hinweisen, und sein Werk elaborieren und zahlreich untereinander und mit dem Autor diskutieren.
Dirk Sollte: Weltfinanzsystem am Limit – Einblicke in den „Heilige Gral“ der Globalisierung; Terra Media Verlag (2007)
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Au Backe, dieser Wortschwall an Fragen über Fragen um alles immer wieder in der Schwebe zu lassen. Kein Akademiker gibt einem anderen Recht, Eitelkeit schwingt bei diesen Reden immer deutlich mit…
Gibt es ausser solchen Redewüsten konkrete Hinweise und konstruktive Ansätze, oder bleibt es auch bei all diesen Politik-Geistern einfach bei Gedankenbewegungen zwischen den Synapsen?
Das scheint den Meisten zu genügen, etwas gesagt zu haben und eventuell Recht, und weil Recht schwer belegbar ist, wird Alles immer wieder in Frage gestellt. Wozu brauchen wir noch Belege? Was wollen wir wem beweisen? Augen aufmachen und handeln ist jetzt die Devise, falsch gemacht haben wir schon Alles, was haben wir zu verlieren?
Soviel zu unseren geistigen Eliten und Tausenden von Experten aller Länder…
Sehen wir das Ganze einmal aus biblischer Sicht. So heißt es unter anderem:
Als Jesus in der Wüste war, wurde er vom Teufel in Versuchung geführt.
Der Teufel stellt Jesus die Reiche der Welt mit all seinem Reichtum dar und sagte zu ihm:
All diese Macht und diesen Reichtum will ich Dir geben, denn mir ist sie übergeben, und ich gebe sie wem ich will.Wenn du mich anbetest, soll das alles dein sein
Jesus antwortete daraufhin: Es steht geschrieben, Du sollst den Herrn, deinen Gott anbeten und ihm allein dienen.
Hier sehen wir die Ursache unserer heutigen Globalisierung. Geld regiert die Welt. Das Geld hat die Macht Entscheidungen zu treffen, die Macht des Teufels.
Da ich die Studie von Dr. Solte bereits 2006 sehen konnte, bevor er sie vergeblich Peer Steinbrück und Otmar Issing sandte, weiss ich, dass sie die meines Wissens einzige fundierte Warnung vor der Finanzkrise war. Ich habe das in dem Kapitel “Nur einer wußte es” meines Buches über den deutschen Teil der Finanzkrise gewürdigt.
Ich finde die von Solte präsentierten Zahlen nach wie vor beeindruckend und erstaunlicherweise immer noch aktuell. Die Rezension wird der Dimension m.E. nicht ganz gerecht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass zuwenig Wissen bekannt ist, das eine qualifizierte Diskussion von Solte’s Buch zuläßt. Das sollte allen zu denken geben.