
Nachdem ich schon Frédéric von Spreeblick nachgespürt habe, ist nun Jens Berger von Spiegelfechter dran. In den Beiträgen werden kleine und große Spiegelfechtereien der Tagespolitik mit viel Engagement analysiert sowie mit unterhaltenden Fotos bebildert – und ziehen dabei einen beträchtlichen Rattenschwanz an Kommentardiskussionen hinter sich her.
Auffällig ist, dass genau diese für Jens wesentlich wichtiger sind als für Frédéric, der seine bloggende Tätigkeit als geschlossene Themenverarbeitung wahrnimmt und für den die Kommentarfunktion keinen Bewertungsmaßstab darstellt.
Aber lest selbst und viel Spaß beim Kennenlernen des Herrn mit Strohhut und der Ackermann-Geste!;)
Poli Pfeffer: Was ist das Besondere an „Spiegelfechter“?
Jens Berger: Diese Frage solltest Du eigentlich den Besuchern stellen, aber ich versuche es mal aus meiner Sicht zu beschreiben. Der „Spiegelfechter“ hat ein recht breites Themenspektrum und versucht verschiedenste Themen in verschiedenen Facetten auszuleuchten und mit Zusatzinformationen anzureichern, die vielleicht nicht jedem bekannt sind, da sie von den deutschen Medien kaum aufgenommen werden.
PP: Du kommst aus der „Forenszene“. Hast Du Dich komplett aus ihr zurückgezogen und Dich dem Bloggen verschrieben?
JB: Ich nehme es mir immer wieder vor, mich aus Diskussionen herauszuhalten, aber leider gelingt es mir nicht immer. Als Leser besuche ich bestimmte Foren allerdings regelmäßig, da ich dort sehr gute Quellen und interessante Sichtweisen finde, die ich in meinen Artikel verarbeiten kann.
PP: Wie viel Zeit verbringst du mit Bloggen? Kannst Du drei Lieblingsdinge nennen, die Du in der verbleibenden Zeit machst?
JB: Da ich „nebenbei“ auch noch Vollzeit arbeite, ist Zeit natürlich ein knappes Gut. „Dummerweise“ bin ich aber ein sehr geselliger Mensch, der es liebt, mit guten Freunden und Freundinnen bei einem Bier zu klönen und am kulturellen Leben teilzunehmen. Manchmal ist es schon ein Kunststück, dies alles unter einen Hut zu bringen, da dürfte der Tag auch gerne 30 Stunden haben. Zum seelischen Ausgleich nutze ich vor allem das Wochenende, an dem ich das Blog auch weitestgehend links liegen lasse.
PP: Empfindest Du das Bloggen immer noch als „Kampf gegen Windmühlen“, wie Du mal gesagt hast? Und wenn ja, wo nimmst Du Deine Motivation her?
JB: Wenn man mit dem festen Vorsatz an die Sache herangeht, etwas zu ändern, hat man wohl schon verloren, bevor man angefangen hat. Natürlich ist Bloggen ein Kampf gegen Windmühlen – ich habe rund 5.000 Leser am Tag, das schafft Spiegel-Online in einer Minute. Daher verbietet sich für mich auch der Anspruch, ernsthaft gegen den Mainstream anzuschreiben. Für mich ist Schreiben ein kognitiver Prozess und ich lerne Tag für Tag neue Dinge kennen. Wenn man passiv Nachrichten und Meinungen konsumiert, ist dies etwas anderes, als wenn man über diese Inhalte reflektieren muss, um sie in einem Artikel zu verarbeiten.
Natürlich treibt es mich auch an, den Lesern Informationen und Meinungen zu vermitteln, die ihnen helfen, die Welt ein wenig anders zu sehen und damit das Meinungsmonopol des „Mainstreams“ zu untergraben. Auch wenn sich die Leserzahl im überschaubaren Rahmen hält, so ist dies schon ein Erfolg. Vielleicht ist das mit den „Verrückten“ in London zu vergleichen, die sich an „Speakers Corner“ auf eine Kiste stellen und den Leuten etwas erzählen. Wenn ein paar Leute interessiert zuhören und danach auch noch eine Diskussion über das Thema führen wollen, so ist dies doch eine schöne Sache.
PP: Sind Kommentare ein Bewertungsmaßstab für Dich?
JB: Absolut! Ohne die „Kommentarfunktion“ würde ich gar nicht schreiben. Das Feedback zum Leser ist eminent wichtig und ich richte auch meine Schreibweise darauf aus. Als Optimum würde ich es betrachten, wenn mein Artikel nur der Aufhänger für eine interessante Diskussion ist. Der „Spiegelfechter“ ist mittlerweile ein Jahr alt und in der Anfangszeit sah dies natürlich anders aus. Damals hielt mich wohl die reine Faszination der technischen Möglichkeit, eine eigene Plattform zu haben, bei der Stange – heute sind es vor allem die Kommentare. Dies ist natürlich auch eine Gefahr – wenn ich beispielsweise über Energiesicherheit und Putins Gaspolitik schreibe, was eins meiner Lieblingsthemen ist, so hält sich die Kommentarfreude meiner Leser doch merklich in Grenzen, da dieses Thema zugegebenermaßen sehr trocken und speziell ist. Themen, die polarisieren und interessieren, sind oft nicht mein Fachgebiet, was mich allerdings nicht abhält auch auf diesem Feld zu dilletantieren. Dann setzt es auch schon mal kritische Kommentare und ich bereue es, mich auf dieses Thema eingelassen zu haben.
PP: Ergreifst Du in Deinem Blog für eine bestimmte politische Richtung Partei?
JB: Ich versuche parteipolitisch neutral zu bleiben, was meist heißt, dass alle Parteien ihr Fett wegkriegen. Da ich allerdings meine eigene Meinung pointiert formuliere, gibt es natürlich mit der einen Partei mehr Schnittmengen als mit der anderen. Da ich in meinem Blog ja keine Nachrichten publiziere, sondern Analysen und Kommentare, fließt meine eigene politische Meinung selbstverständlich in die Texte mit ein. Das ist auch genau so gewollt.
PP: Verspürst Du so etwas wie einen Auftrag?
JB: Altkanzler Schmidt sagte einst, „wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“. So hart würde ich es zwar nicht formulieren, aber von einem „Auftrag“ getrieben bin ich sicher nicht. Seinen Lesern Informationen zu vermitteln und seine Meinung in Kommentarform „aufzunötigen“ ist natürlich auch eine Form von „Auftrag“, aber dies ist keinesfalls meine Hauptmotivation.
PP: Du arbeitest viel mit witzigen Fotomontagen. Doch eine teuflisch lachende Hilary mit einem verletzten Kind – tendiert das nicht in Richtung Boulevardbloggerei?
JB: Nein, keinesfalls. Wenn man sich beispielsweise die Werke des „Großmeisters“ der Photomontage, John Heartfield, anschaut, so stellt man fest, dass er den Schockeffekt gezielt einsetzt, um die Leute zum Nachdenken zu bringen. Ein Bild von ihm, sagt manchmal mehr als tausend Worte. Natürlich sind meine Montagen nicht mit der Kunst eines Heartfields zu vergleichen, aber das Stilmittel „Schockeffekt“ versuche ich ähnlich einzusetzen. Bei dem angesprochenen Bild, das keine Montage sondern nur eine Gegenüberstellung ist, ging es mir darum, zu illustrieren, wie eine Politikerin in bester Laune Entscheidungen vertritt, die anderen Menschen unsägliches Leid zufügen. Um diesen kalten Zynismus der Macht darzustellen, ist m.E. jedes Mittel erlaubt.
PP: Liest du viele andere Blogs?
JB: Sofern es meine Zeit zulässt – leider viel zu selten. Ich habe ungefähr ein Dutzend „Stammblogs“, die ich mehrfach pro Woche besuche.
PP: Welche sind Deine Lieblingsblogs und wieso?
JB: Mein Lieblingsblog ist der „Economist´s View“ von Mark Thoma. Dieses Blog informiert mich umfassend, aktuell und kompetent über interessante Artikel in ökonomischen Blogs und Kolumnen. Hier passt einfach alles – ich werde auf Artikel aufmerksam gemacht und ich habe den perfekten Überblick und kann mir daher die Zeit sparen, hunderte Seiten und Blogs zu besuchen, ohne befürchten zu müssen, ich hätte etwas verpasst. Die übrigen Lieblingsblogs sind auf meiner Blogroll verzeichnet, wobei ich „Nemeticos Politblog“ noch einmal besonders hervorheben will, da er vielleicht nicht so bekannt ist, aber stets hochqualitative Beiträge schreibt, die den Themen wirklich auf den Grund gehen.
PP: Was können Blogs?
JB: Sie können eine Gegenöffentlichkeit darstellen und tun dies innerhalb ihrer bescheidenen Möglichkeiten auch schon heute. Geneigte Leser finden hier Informationen und Meinungen, die sie anderswo nicht finden. Und hier sehe ich noch viel Potential, da die politische Blogosphäre in Deutschland gerade erst ihren Geburtswehen entwichen ist.
PP: Kannst du die (politische) Blogosphäre in ein paar Worten beschreiben?
JB: Die deutsche Politikblogszene ist im Vergleich zur amerikanischen immer noch sehr klein. Aber ich verspüre einen deutlichen Aufwärtstrend. Viele Kommentatoren von mir, haben entweder angefangen, selbst (politisch) zu bloggen und einige Blogger, die einen weiten Themenkreis abbilden, bringen immer häufiger politische Artikel.
PP: Wenn du heute aufhören würdest zu Bloggen, welchen Satz würdest Du der Blogosphäre hinterlassen?
JB: Macht´s gut, und Danke für den Fisch
Vielen Dank an Jens für dieses Interview. Und nicht das Handtuch vergessen!
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[...] Wen der Mensch hinter dem Blogger interessiert, dem sei das Interview mit Poli Pfeffer von Politik.de [...]
Der Mensch hinter dem Spiegelfechter – ein geistiger Brandstifter der vermeintlich “guten” Seite!
Das Blog von Jens Berger bietet zweifelsohne gut geschriebene Artikel. Geht es jedoch um politische Themen wie die Mohammed-Karrikaturen, überkommt den Leser mit normal ausgeprägtem Wertegefühl eine Übelkeit, so das man am liebsten schreiend zur Toilette rennen möchte. Der Spiegelfechter relativiert den Wert von Menschenleben und predigt Tolleranz gegenüber Intolleranten. Seine Intention ist sicherlich ehrenhaft, seine Artikel sind jedoch naiv und tendenziell deutschfeindlich. Seine hämische und verharmlosende Art, wenn es um “rechte” Themen wie Migrantengewalt geht, ähnelt auf ihre immer wiederkehrenden Weise dem Kampagnenjournalismus von BILD & Co. – nur das Jens Berger hier die Rolle des vermeintlich “Guten” einnimmt.
Ich rate jedem, den Spiegelfechter mit höchster Vorsicht und genügend Skepsis zu lesen.
Lieber Clazurius,
bitte erläutern Sie mir doch mal, was Sie unter einem “normal ausgeprägten Wertegefühl” verstehen. Sie schaffen es übrigens, sich in den wenigen Zeilen zu widersprechen: Sie behaupten, Jens Berger predige Toleranz gegenüber Intoleranz, begründen das aber mit dem Streit um die Mohammed Karikaturen. Zeigen nicht gerade die Mohammed Karikaturen die westliche Intoleranz gegenüber dem Islam? Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Ich halte eine gewisse Form von Satire gegenüber jeder Religion für absolut zulässig, wenn nicht gar geboten (mein Tipp: “Wo bitte geht’s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel. Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen”). Schluß ist aber da, wo es in Hetze übergeht und sich einem die Parallelen zwischen der “Satire” des Dritten Reichs gegenüber den Juden aufdrängen.
Auch der Vorwurf, Jens Berger relativiere den Wert von Menschenleben, ist doch kompletter Unsinn. Solche Behauptungen sollte man schon mit Quellen hinterlegen. Dabei sei auch darauf hingewiesen, dass der Spiegelfechter recht oft ironisch daher kommt, aber Ironie muß halt auch verstanden werden. Migrantengewalt, “rechte Themen” und das alles genießen im Spiegelfechter genau die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt. Der Kampagnenjournalismus von BILD & Co wird von Berger eher an den Pranger gestellt. Es sind die vordergründigen Plattheiten dieser Hetzjagden, die man zum Glück vermißt. Themen werden differenziert ausgeleuchtet.
Aber lieber Clazurius, warum schreiben Sie nicht gleich, was Ihnen nicht gefällt und reden lange um den heißen Brei herum. Jens Berger ist Ihnen einfach zu links. Deswegen diffamieren Sie ihn als “deutschfeindlichen” Gutmenschen. Es fehlt nur noch der lächerliche Vorwurf des Antisemitismus, um mein Bild über Sie festzulegen: Das eines begeisterten PI-Lesers.
Na ja, sollte man nicht jeden Blog mit Vorsicht lesen? Schliesslich ist es doch das, was die Blogosphäre ausmacht, wirklich private Ansichten. Ich seh da jetzt nicht nur den Spiegelfechter allein, aber es ist gut, solche “Gegenöffentlichkeit” zu haben …
Gruss Stefan
Was ist denn für dich Kennzeichen einer seriösen beschäftigung mit diesen Themen, Clazurius?
Würdest du “politicallyincorrect” zum Beispiel als seriöser und sachlicher bezeichnen im Vergleich zum “Spiegelfechter”? Wenn ja, wieso?
@Clazurius
Also ich wuerde mich rechts auserhalb jeglicher parteien sehen…. Migrantengewalt seh ich auch als Problem… Multikulti empfinde ich leider als gescheitert, und Massenimmigation als nur einen weiterern Versuch der Eliten die Gesellschaft zu spalten und besser beherschbar zu machen…
Jedoch dienten die “Mohammed Karrikaturen” nur dazu dies alles zu zementieren…und deshalb trifft der Spiegelfechter mit seinem Artikel den Nagel auf den Kopf. Mann muss sich nur über die Verursacher wie Flemming Rose (Jyllands-Posten) oder Daniel Pipes informieren…
Und zu deiner Definition eines “normal ausgeprägtem Wertegefühl” gerade im Bezug zu den Karrikaturen fallen mir so Stichworte wie Scheinheilig, Heuchelei, Doppelstandards, Doppelmoral etc ein…
ich kann den standpunkt von glatzurius gut nachvollziehen.
aber für glatzen mit haaren und/oder latinum bietet der spiegelfechter
eine gute möglichkeit ihre, oft hinter dem gemeinwohl bleibenden,
denkansätze auf gesellschaftlichen nutzen hin zu überprüfen.
sie würden der gesellschaft, nach meist kostenlosem schulbesuch,
etwas zürückgeben. ihnen diese chance zu geben, gebührt dem
spiegelfechter dank.
Ich stimme meinem Vorredner durchaus zu. Jens Berger ist nicht normal. Er ist super!
Diejenigen, die ein so normal ausgeprägtes Wertegefühl haben, wie der gute Clazurius, sind in der Toilette bestens aufgehoben. Dort haben braune Häufchen ihren Stammplatz, und von mir aus dürfen sie dort auch schreien.
Es scheint also in soweit alles in bester Ordnung zu sein.
@Clazurius
Was sind Menschen mit ausgeprägtem Wertegefühl? — noch schwammiger ging es wohl nicht!
“”Der Spiegelfechter relativiert den Wert von Menschenleben und predigt Tolleranz gegenüber Intolleranten.”"
Unabhängig davon, dass du Toleranz grammatikalisch und als Definition
(Wikipedia:”Toleranz ist der Verzicht auf die Option, ein gegen sich gerichtetes Übel abzustellen.”)
nicht im Griff hast, was willst du mit den Intoleranten denn machen?—Foltern, in ein Lager stecken und töten und das alles möglichst ohne lange Prozesse???
Wer definiert denn, wer ein lebens-unwerter Intoleranter ist?– du oder dein Stammtisch, die Zeitung oder die Regierung? Hat so ein lebens-unwerter Intoleranter überhaupt das Recht auf Verteidigung?
Wenn man das Wort “Intoleranter” durch eine Rasse oder Religion ersetzt und das Ganze mit einer Prise Deutschfeindlichkeit würzt ist man schnell wieder bei den Zuständen der 30ger Jahr des vorigen Jahrhunderts.
Ich rate jedem, Kommentare des Herrn Clazurius mit höchster Vorsicht und genügend Skepsis zu lesen.
Spiegelfechter habe ich auch mal gelesen. Kann da Clazurius nur zustimmen. Der Typ ist ein Nestbeschmutzer übelster Sorte. Das es mehr von seiner “Sorte” gibt, zeigen leider Kommentare wie der von “Karl” (#8), die vorschnell Andere als als “braun” diffamieren.
[...] lediglich eine weitere hinzu und steht nicht einmal dazu, sondern gibt sich „neutral“. Zitat: Ich versuche parteipolitisch neutral zu bleiben, was meist heißt, dass alle Parteien ihr Fett [...]
Es ist praktisch unmoeglich absolut “neutral” zu sein. Trotzdem versucht der Herr Spiegelfechter das Problem tiefer zu beleuchten – natuerlich aus seiner Sicht, aber wenigstens gut hinterlegt. Wenn dann bestimmte Leute zur Toilette rennen muessen, ist das deren Problem.
Bisherig gelesene Artikel fand ich gut. Meine Anerkennung. Weiter so.
Habe bislang nur die Blogs zu Iran/Irak gelesen. Ausführlich und fundiert, die Analysen finde ich sehr interessant und weitesgehend zutreffend. Wenn sich der Rest des Blogs in diesem Rahmen bewegt, dann freue ich mich und werde auf häufiger vorbeischauen.
Vielen Dank Jens Berger und weiter so …
Noch ein Tipp: wer nicht glauben will wie wir desinformiert werden, könnte das Buch von Herman/Chomsky lesen: Manufacturing Consent, gibts leider nur in englisch, m.E. ist die NICHT-Veröffentlichung in deutsch bereits ein Beweis für die Medienkontrolle und Desinformation mittels Unterlassung. Die Autoren beschreiben darin fünf Filter, die eine Information überwinden muß, bevor sie im Mainstream veröffentlicht wird – mit vielen Beispielen! Parallelen zur deutschen Medienlandschaft fallen einem beim Lesen zu Hauf ein … Viel Spaß!
Grüße, Cantate
[...] ausführlicheres Interview mit Jens Berger ist auf blog.politik.de zu [...]