
Die NachDenkSeiten sind mit 25.000 Besuchern täglich eines der bekanntesten politischen Blogs in Deutschland (obwohl die Seite laut Spiegel aussieht wie aus der “Web-Steinzeit”). Gegründet wurden die NachDenkSeiten von Albrecht Müller und Wolfgang Lieb. Letzterer hat mir ausführlich Rede und Antwort gestanden über sein Blogverständnis, Propaganda-Vorwürfe, den von ihm und Müller gegründeten Förderverein IQM und seinen Kampf gegen den “Goliath” Massenmedien.
Wie viel Zeit verbringen Sie täglich mit den NachDenkSeiten?
Wolfgang Lieb: Mindestens 8 Stunden, oft viel länger, meist bis tief in die Nacht. Vor zwei Uhr in der Früh komme ich selten ins Bett, oft auch noch viel später. Die Nachtarbeit ist vor allem auch deshalb notwendig, weil uns unsere engagierten Leserinnen und Leser so ab Mitternacht auf ihre Lesefrüchte in den Zeitungen des kommenden Tages hinweisen. Wir tragen diese „Fundstücke“ mit unseren eigenen in unseren „Hinweisen des Tages“ zusammen und wollen damit unseren Leserinnen und Lesern täglich einen schnellen Überblick über interessante Artikel, Studien oder Sendungen unterschiedlichster Quellen mit kurzen Anmerkungen bieten.
Ich sitze natürlich nicht nur den ganzen Tag vor dem Computer, nach wie vor bin ich ein Zeitungs- und Büchermensch. Das Internet ist phantastisch für aktuelle und schnelle Recherchen, um ein Thema zu durchdringen ist für mich das Buch unentbehrlich. Mit anderen Worten, ich lese viel und hole mir telefonischen Rat bei Fachleuten ein, die ich während meines Berufslebens kennengelernt habe.
Würden Sie sich als ‚Blogger’ bezeichnen? Identifizieren Sie sich mit der Blogosphäre?
Wir verstehen uns eher als Netzzeitung, denn als Blog und ich betrachte meine Arbeit für die NachDenkseiten eher als journalistische Arbeit, denn als subjektive Betrachtung der von uns behandelten Themen. Formal sind wir nur teilweise ein Blog, unsere Beiträge sind zwar chronologisch geordnet, aber wir schaffen es mit unseren bescheidenen Kräften z.B. nicht, ein Forum einzurichten und zu moderieren. Dennoch haben wir einen intensiven Mail-Kontakt mit unseren Nutzerinnen und Nutzern. Wir bekommen am Tag manchmal weit über zweihundert Mails mit Hinweisen, mit Kritik, mit Anregungen. Ohne die Hilfe unsere engagierten Leserinnen und Leser könnten wir die NachDenkSeiten gar nicht machen.
Wir nutzen Informationen aus vielen Blogs, die wir als ernsthaft und seriös erfahren. Wir haben auch Kontakt mit anderen Bloggern und wir versuchen uns gegenseitig zu unterstützen. Es besteht ein lockeres, d.h. nicht formalisiertes Netzwerk mit einigen Blogs.
Wir betrachten uns aber, wie viele Blogger auch, als alternatives Medium zum Medienmainstream und haben es uns geradezu als Hauptaufgabe gestellt, Fakten, Informationen und Argumente „gegen den Strom“ zu verbreiten, d.h. die Vielfalt der öffentlichen Meinung zu verbreitern und damit Aufklärung zu betreiben.
Wir arbeiten, wie viele andere auch, an dem Ziel, eine Gegenbewegung gegen die derzeit herrschende veröffentlichte Meinung, oder besser gesagt, gegen die vorherrschende Ideologie zu stärken oder anzustoßen.
Gibt es aus den Reihen anderer Blogs kritische Stimmen bezüglich der NachDenkseiten bzw. beschäftigen Sie sich überhaupt mit anderen politischen Blogs?
Unsere Texte werden von ziemlich vielen Blogs übernommen oder verarbeitet. Auch wir weisen auf Beiträge in anderen Blogs – nahezu täglich – hin. Uns wird berichtet, dass unsere Hinweise auf Beiträge anderer Blogs, deren Zugriffszahlen deutlich erhöhen. Darüber sind wir froh und freuen uns darüber. Es gibt sporadische Mail-Kontakte und mit einzelnen Blogs arbeiten wir so eng zusammen, das wir ganze Beiträge übernehmen.
Natürlich erfahren wir in manchen Blogs auch Kritik, etwa dass wir zu sehr auf die SPD fixiert seien oder dass wir nicht „links“ und radikal genug wären. Einige andere beschimpfen uns von rechts.
Wir setzen uns per Mail manchmal mit unseren Kritikern auseinander, aber wir müssen aufpassen, dass mit dem Mailaustausch nicht unsere eigene und eigentliche Arbeit zu kurz kommt.
Wir haben jedenfalls kein Interesse daran, Streitigkeiten innerhalb des linken und fortschrittlichen Spektrums bis ins letzte Detail auszutragen. Wir stehen auf dem Standpunkt, dass es derzeit wichtigere Aufgaben und mächtigere Gegner gibt, als sich innerhalb der Linken oder innerhalb der Kritiker am gegenwärtig herrschenden politischen Kurs Grabenkämpfe zu liefern.
Reagieren die Repräsentanten der „alltäglichen Meinungsmanipulation“ wie öffentliche Massenmedien und die Bertelsmann Stiftung auf Ihre Website? Haben Sie den Eindruck, durch die NachDenkseiten an deren Hegemonie rütteln zu können?
Wir bekommen leider häufiger mal Unterlassungsverfügungen, meist über Rechtsanwälte mit entsprechenden Gebührenforderungen. Bis jetzt sind wir, auch dank unseres Anwalts, immer erfolgreich gewesen und konnten uns dagegen wehren.
Wir sind nach den rechtlichen Regeln der Internetkommunikation in einigen wenigen Fällen verpflichtet gewesen, Gegendarstellungen ins Netz zu stellen.
Ansonsten sind die Reaktionen auf die NachDenkSeiten meist nicht direkt. Aber wir stellen jedenfalls in einigen Medien fest, dass man z.B. sog. „Experten“ inzwischen auch mit ihrem Interessenbezug vorstellt. So wird etwa bei Professor Raffelhüschen oder Herrn Miegel inzwischen durchaus auf deren enge Verbindungen zur Versicherungswirtschaft hingewiesen. Wir wissen von vielen Journalisten, dass wir ihnen Anstöße für eigene Artikel oder Fernsehbeiträge gegeben haben. Wir werden auch oft von Journalisten angerufen, die von uns Näheres zu dem, was wir geschrieben haben, erfragen.
Interessant und großartig ist das Engagement unserer Leserinnen und Leser. Sie schalten sich in Internetforen der Medien ein, sie schreiben Leserbriefe, sie mischen sich in öffentlichen Diskussionsveranstaltungen ein. Es gibt inzwischen an manchen Orten „NachDenkSeiten-Gesprächskreise“. Wir freuen uns darüber, damit ein Stück Gegenöffentlichkeit unterstützen zu können.
Unsere Bertelsmannkritik oder unsere Kritik an der „alltäglichen Meinungsmanipulation“ bringt uns (viel zu viele) Anfragen und Einladungen zu Vorträgen oder Diskussionsveranstaltungen. Wir müssen ganz überwiegend absagen, weil das Reisen uns Zeit für die NachDenkSeiten nähme. In der Abwägung in einem Saal mit einigen hundert Zuhörern aufzutreten oder täglich immerhin inzwischen weit über 25.000 Leserinnen und Leser zu erreichen, hat die Netzzeitung für mich Priorität.
Dennoch, der regelmäßige Austausch mit dem Publikum ist für mich unverzichtbar, um Bodenhaftung zu halten.
Wir sind ein kleiner „David“ gegen viele „Goliaths“, es wäre größenwahnsinnig, zu meinen, wir könnten alleine etwas gegen BILD oder Spiegel oder andere Leitmedien ausrichten. Aber wir erreichen Meinungsmultiplikatoren wie Betriebsräte und Vertrauensleuten in den Betrieben, wir erreichen Lehrerinnen und Lehrer, kirchlich Engagierte oder Studierende, wir erreichen auch viele politische Aktive in den Parteien. Sie berichten uns, dass wir ihnen gute Argumentationshilfe leisten und dass wir ihnen ihre Kritikfähigkeit gegenüber den gängigen Glaubenssätzen bewahren.
Dadurch, dass wir den Interessenbezug vieler Protagonisten der herrschenden Ideologie und der von ihnen vorgetragenen Argumente herausarbeiten, setzen wir kritische Impulse, die dauerhaft wirken. Wer nämlich einmal gemerkt hat, welche Interessen hinter den einschlägigen PR-Organisationen oder „Experten“ stehen, der wird immun gegen deren ständige Indoktrinationen. Wer die Interessengebundenheit der angeblich „objektiv notwendigen“ oder „alternativlosen“ Rezepte durchschaut hat, lässt sich nicht mehr so leicht an der Nase herumführen.
Wir haben mit anderen zusammen sicherlich dazu beigetragen, dass z.B. die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) oder die Bertelsmann Stiftung heute nicht mehr so ohne weiteres als gemeinnützige, neutrale Institutionen auftreten können, sondern als PR-Agenturen oder Lobbygruppen angesehen werden. Indem wir hinter die Kulissen deren Propagandaaktionen schauen, können wir mit geringen Mitteln, gegen den Millionen-Aufwand der Propagandaagenturen einiges an Aufklärung erreichen.
Wir konnten aber z.B. auch sehr Viele damit überzeugen, dass wir mit unserer Kritik und unseren kritischen Einschätzungen von der Wirklichkeit bestätigt werden, so haben wir lange vor der Finanzmarktkrise das Spekulantentum angeprangert und die „Effizienz“ der Finanzmärkte bestritten.
Natürlich fühlt man sich gegen die Hegemonie der Meinungsmächtigen oft wie Sisyphus, der ständig einen Felsblock den Berg hoch stemmt und immer wieder erleben muss, dass der Fels wieder hinabrollt. Und wenn dann die Deutsche Bahn, trotz bester Argumente und Fakten dagegen, dennoch privatisiert wird, dann kommen schon auch Gefühle der Resignation auf. Aber wir sagen uns mit Albert Camus, dass man sich Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen muss. Es wäre ja auch langweilig, wenn sich der Felsblock abschliffe und wir ihn in der Hosentasche nach oben tragen könnten.
Sehen Sie die Objektivität Ihrer ‚aufklärerischen’ Berichterstattung nicht durch Ihre SPD-Mitgliedschaft bzw. –Vergangenheit gefährdet (siehe „Propagandavorwürfe“ hier und hier)? Soll sich ein konservativer/ liberaler User auf Ihrer Website gar nicht unbedingt wohlfühlen?
Warum sollte ich meine berufliche und politische Biografie leugnen? Warum sollte es nicht eher hilfreich für eine „aufklärerische“ Berichterstattung sein, dass ich über 40 Jahre Erfahrungen mit der SPD, durch meinen früheren Chef, Johannes Rau, sogar auf höchster Ebene gemacht und gesammelt habe oder dass ich als ehemaliger Regierungssprecher des Landes NRW beruflich kennen gelernt habe, wie Meinung gemacht wird.
Sowohl Albrecht Müller als auch ich haben das Glück und das Privileg, dass wir beide „in Rente“ sind, dass wir ökonomisch unabhängig sind und absolut „ehrenamtlich“ arbeiten. Wir genießen diese zurückgewonnene Freiheit und wir sind täglich glücklich, dass wir nicht mehr in berufliche oder sonstige Zwänge eingebunden sind. Wir können uns vollkommen unabhängig fühlen.
Wir können also ein Stück weit andere an unserer politischen und beruflichen Erfahrung teilhaben lassen. Wir haben ja nicht die Absicht, unseren Leserinnen und Lesern unsere Auffassungen aufzudrängen, sondern wir bemühen uns Anstöße für deren eigene kritische Meinungsbildung zu geben. „Aufklärerisch“ verstehen wir uns insoweit, dass wir zu einer größeren Meinungsvielfalt beitragen wollen, weil wir der festen Überzeugung sind, dass durch eine breiter angelegte öffentliche Debatte wieder mehr Vernunft und mehr Qualität in politische Entscheidungen einkehren kann.
Unser Förderverein trägt den sperrigen Namen „Initiative zur Verbesserung der Qualität der politischen Meinungsbildung e.V.“, das ist und bleibt unser Ziel und wir freuen uns, wenn wir täglich mehr Menschen erreichen, die nicht resignieren oder gar noch schlimmer in irrationalen Ideologien abdriften, sondern sich einmischen und ihre Interessen verteidigen. Uns macht Sorge, dass es zunehmend rechtsextremistische Kräfte gibt, die die berechtigten Sorgen der Menschen in Aggressionen gegen Minderheiten seien es Ausländer oder Transferempfänger lenken.
Die von Ihnen als Link aufgeführten Propaganda-Vorwürfe, etwa des mir bisher nicht bekannten Blogs „Down Under“, kann ich gut aushalten. Wer so hehre „Kriterien für Kritik“ definiert und dabei gleichzeitig die NachDenkSeiten als „Propagandamaschine einer sozialistisch/kommunistischen Organisation“ bezeichnet, widerspricht sich in einem Atemzug.
Auch die Frage im „Frage-Blog“ sehe ich gelassen. Dass sich unsere Leserinnen und Leser nicht „vordenken“ lassen, sondern dass sie von uns Denkanstöße bekommen, das beweisen uns viele tägliche Mails.
Wir halten mit unserer Überzeugung nicht hinterm Berg, jeder kann unseren argumentativen Hintergrund auf der Website nachlesen. Es mag mir nicht in jedem Beitrag gelingen, aber unser Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern Fakten und Informationen an die Hand zu geben, mit denen sie sich ihr eigenes Urteil bilden können.
Es ist ganz interessant, dass wir gerade auch ziemlich viele wertkonservative Nutzerinnen und Nutzer haben, liberale ohnehin, sofern man liberal nicht mit der FDP gleichsetzt.
Wir freuen uns z.B. auch darüber, dass sich viele Selbständige und kleine Unternehmer bei uns melden und uns Recht geben mit unserer Einschätzung, dass vor allem die exportorientierte Großindustrie und ihre Verbände das politische Geschehen dominieren. Wie gesagt, wir haben gewerkschaftlich orientierte Leserinnen und Leser genauso wie christlich gebundene. Wir sind vor allem für Viele eine regelmäßige Anlaufstelle, die an sich selbst zu zweifeln begonnen hatten, weil ihre konkrete berufliche oder Lebenserfahrung so gar nicht damit übereinstimmt, was sie täglich in den großen Medien vorgesetzt bekommen. Wir freuen uns darüber, dass wir vielen Menschen das Bewusstsein zurückgeben, dass sie mit ihren von der veröffentlichten Meinung abweichenden Kenntnissen und Erfahrungen nicht alleine stehen. Vor allem sind wir froh, dass wir gerade arbeitslosen Menschen das Bewusstsein vermitteln können, dass ihr Schicksal nicht persönlichem Versagen sondern der wirtschaftlichen Situation und einer falschen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik geschuldet ist
Einige der letzten Beiträge stammten von externen Autoren. Gehören diese zu den NachDenkseiten oder sind sie Leser der NachDenkSeiten? Sollen die Meinungen der User verstärkt durch eigene Beiträge in die NachDenkSeiten integriert werden?
Wir sind in unserer gesamten Arbeit auf das Engagement und die Unterstützung ganz vieler Nutzerinnen und Nutzer angewiesen. Wir hätten gerne noch viel mehr „externe“ Autoren und viele „bewerben“ sich bei uns. Aber wir sind halt nicht in der Lage Honorare zu zahlen und deshalb auf ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen. Wir bekommen öfters Argumentationshilfe von Menschen die an verantwortlicher Stelle tätig sind oder waren, aber nicht unter eigenem Namen erscheinen wollen, von daher sehen wir uns manchmal in der Rolle eines „Samisdad“, also einer politischen Untergrundzeitung.
Wie viele Mitglieder hat der Förderverein IQM nun, der für die Unterstützung der NachDenkseiten gegründet wurde?
Wir haben nicht so viele formale Vereinsmitglieder, etwas mehr als zwei Dutzend, die Mehrheit, etwa 350 wollen nur Fördermitglieder sein und unterstützen uns mit einem Förderabo.
Wie hoch sind die Einnahmen aus Spenden- und Mitgliederzahlungen in etwa?
Wir können monatlich etwa mit zwei- bis dreitausend Euro kalkulieren, das reicht so gerade, dass wir unseren Webmaster, eine Buchhalterin und Servergebühren finanzieren können.
War der Verkauf des Kritischen Jahrbuches 2007 erfolgreich? Wird 2008 wieder eines veröffentlicht?
Wir haben bis jetzt über 3000 Exemplare des Kritischen Jahrbuches 2007 verkauft. Damit sind wir, angesichts der Tatsache, dass wir den Verkauf nur über das Internet abgewickelt haben und keinen Vertrieb über den Buchhandel hatten, ganz zufrieden. Jedenfalls haben wir „schwarze Zahlen“ erreicht. Wer das letzte Jahrbuch noch haben will, muss sich beeilen.
Ja, wir wollen – diesmal noch vor der Jahreswende – ein „Kritisches Jahrbuch 2008“ herausbringen. Offenbar wollen doch ausreichend viele unserer Leserinnen und Leser die NachDenkSeiten auch auf Papier haben.
Zum Schluss noch Ihre Prognose für den Ausgang der nächsten Bundestagswahl.
Ich schätze, dass die sog. Volksparteien gegenüber der letzten Wahl noch schlechter abschneiden werden. Es wird also nicht für eine Mehrheit von Schwarz-Gelb reichen.
Solange die SPD die Linke tabuisiert, wird die auch jetzt schon vorhandene „linke“ Mehrheit auch nach der nächsten Wahl die CDU/CSU nicht aus der Regierung ablösen können und es dürfte wieder eine (kleine) Große Koalition geben. Etwas anderes wollen Steinmeier, Steinbrück und Müntefering auch gar nicht, sonst müssten sie ja sozialdemokratische Politik umsetzen. Schon Gerhard Schröder hatte mit seiner Neuwahlentscheidung kein anderes Ziel als die Große Koalition, nur so konnte die Agenda-Politik fortgesetzt werden. Und das ist auch das Ziel der jetzigen SPD-Führung. Steinmeier, Steinbrück und Müntefering sind doch nur noch Gefangene ihres vorausgegangen politischen Tuns und zu einer kritischen Bestandsaufnahme ihrer gescheiterten „Reform“-Politik nicht mehr in der Lage. Das zeigt sich auch in der Bekämpfung der gegenwärtigen Finanzmarktkrise: Wer hat denn der angeblichen Effizienz der Finanzmärkte das Wort geredet und wer hat denn dem Spekulantentum auch in Deutschland Tür und Tor geöffnet?
Vielen Dank an Wolfgang Lieb für dieses Gespräch.
Bild: NachDenkSeiten
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[...] Interview mit Wolfgang LiebSehr interessant… [...]
Eine wichtige Seite, da über Medien gezielt politische Desinformation betrieben wird.
Die Nachdenkseite sind häufig detailliert in ihren Analysen, dass viele Informationsseiten und Blogs da nicht hinterher kommen. Beim Bildungswirt binden wir gerne Leseempfehlungen zu den Nachdenkseiten ein oder diese verweisen in ihren “Hinweisen des Tages” auf die Artikel zum verkauften Abitur in Hessen im Bildungswirt.de
Zum 5. Jahrestag der Nachdenkseiten kann man nur gratulieren und weiterhin viel Erfolg wünschen!
[...] http://blog.politik.de/?p=716 [...]
[...] politik.de : Der Mensch hinter dem Blogger IV -h Wolfgang Lieb von den NachDenkSeiten [...]